Auf dem Weg zum besten Job der Welt

Wie sieht er aus, der beste Job der Welt? Gibt es den denn überhaupt? Was muss passieren, damit ich den besten Job der Welt bekomme?

Illusion oder Realität

Zunächst müsste man sich erst mal darüber klar werden, was der beste Job der Welt eigentlich ist. Der geeignetste Job sieht nämlich für Jeden von uns anders aus. Man sollte sich und seine Absichten ernsthaft hinterfragen, wenn es um die Suche nach "Dem besten Job der Welt" geht.
Passen denn die eigenen Vorstellungen von einem Arbeitsplatz auch tatsächlich gut zu den eigenen Fähigkeiten, Kenntnissen und zum eigenen Charakter?

Horrorvorstellungen

Häufig muss man sich dann eingestehen, dass der besten Job der Welt gar nicht existiert und eine schlichte Illusion unseres Sprachgebrauchs ist. Für handwerklich begabte und ambitionierte Menschen wäre es sicherlich eine "Horrorvorstellung" den kompletten Tag am Schreibtisch zubringen zu müssen. Für Computerfreaks wäre es undenkbar eine Stelle fernab jeglicher Netzwerkverbindung anzutreten. Diese Beispiele nur mal so, zur Verdeutlichung.


Charakterköpfe 

Man ist gezwungen, sich mit den eigenen Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Hobbys, ja sogar dem eigenen Charakter auseinanderzusetzen, um einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Es gibt sowohl die "echten Macher" denen eine 9 bis 17 Uhr Stelle einfach zu langweilig und öde ist, es gibt aber auch jene, die gerade auf geregelte Arbeitszeiten den allergrößten Wert legen um für eine ausgeglichene "Work-Life Balance" - auf deutsch würde man vermutlich ein ausgeglichenes Berufs- und Privatleben sagen - zu sorgen.

Wie man schon erkennen kann, "Der beste Job der Welt" scheint sich zunächst in Wohlgefallen aufzulösen und zur reinen Illusion zu verkommen.

 

Zwischen Klarheit und Wahnsinn

Es kann durchaus eine Weile dauern, bis man sich über die verschiedenen Punkte im Klaren ist. Jeder Mensch hat ja ganz andere Präferenzen. Dem einen ist das "traute Heim" mit harmonischem Familienleben wichtig, ein Anderer legt größten Wert auf gleitende Arbeitszeiten, ausgestattet mit Firmen-PKW und frischem Obst neben dem Tischkicker im Pausenraum, wieder andere möchten eigentlich nur ganz normal arbeiten, mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen. Alles zu wollen bringt genauso wenig, wie sich einen unrealistischen Arbeitsplatz im Kopf zurechtzubasteln.

Der Abstand zwischen Klarheit und Wahnsinn ist bei solchen Überlegungen  gar nicht so groß. Dennoch wird man nicht umhin kommen, sich möglichst konkrete Gedanken zu machen, wie denn der persönliche Traumjob aussehen könnte und danach diese Vorstellungen mit den realen Bedingungen am Arbeitsmarkt abzugleichen.

Vielleicht könnte hier ja tatsächlich ein ausgeklügelter Algorithmus helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen, frei nach dem Märchenmotto "Die guten in's Töpfchen, die schlechten in's Kröpfchen!" Ich denke da zum Beispiel an eine Variante einer bekannten Dating-Plattform, auf der angeblich überwiegend Akademiker und schlaue Köpfe zueinander finden sollen.

Kennt jemand von euch so eine Plattform? Immer gerne unter dem Artikel kommentieren.

Und bitte nicht erschrecken, ich schalte die unbedenklichen Kommentare gerne frei, mag aber keinen Kommentarspam und kontrolliere deshalb lieber vorher was hier erscheinen darf und was nicht.

Am Besten schreibt man sich auf einem Blatt Papier (das ist intuitiv aber nicht umweltfreundlich) die wichtigen Punkte - möglichst nicht mehr als 10 auf und bewertet diese anschließend ebenfalls auf einer Skala von 1 (wie - weniger wichtig) bis 10 (wie - sehr wichtig). Und schon hätte man eine exemplarische Aufstellung welche Punkte beim künftigen Job im Fordergrund stehen sollten.

Dem Ziel näher gekommen

Mit dieser simplen aber effektiven Methode sind wir nun unserem Ziel, nämlich herauszufinden welches der für uns beste Job der Welt ist, schon ein gutes Stück näher gekommen. Mit unseren Notizen neben dem Monitor oder Smartphone, können wir nun Stellenanzeigen viel besser interpretieren und abschätzen. Genauer funktioniert dies allerdings erst dann, wenn auch tatsächlich ein Vorstellungsgespräch stattgefunden hat. Vielleicht merkt man ja vor Ort noch viel schneller, inwiefern sich die eigenen Vorstellungen, die man mittlerweile auch ohne Spickzettel im Kopf haben sollte, mit der zu besetzenden Stelle decken. Wer sagt überhaupt, dass immer nur die Unternehmen Zu- oder Absagen verteilen dürfen.

Es ist durchaus legitim, nachdem man alles Für und Wider sorgsam gegeneinander abgewogen hat, auch die eigene Bewerbung offiziell zurückzuziehen. Das wird dem potentiellen Arbeitgeber zwar nicht besonders gefallen - aber wer die Wahl hat, hat die Qual - dies gilt in beide Richtungen. Eine gute Portion Selbstbewußtsein schadet auch bei der Jobsuche nicht. Diejenigen von euch, die bis zu dieser Stelle gelesen haben, verfügen nach meiner Meinung über ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein, steckt doch die Absicht dahinter, hinzuzulernen, besser zu werden und die bereits vorhandenen Kompetenzen auszubauen.

In diesem Sinne "Viel Erfolg bei der Stellensuche!

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